Beispiele unserer Hilfe

Wegen des Schutzes der Persönlichkeit der Asylbewerber und Flüchtlinge berichten wir hier nur beispielhaft, stichwortartig und anonymisiert über konkrete Hilfen der Paten/Patinnen (P):

Gesundheit geht vor – P bleibt dran

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Ehepaar wohnt im Asylbewerberwohnheim Pappritz. – Im November 2015 bekommt er (A) starke Schmerzen. – P sucht in Absprache mit A einen Hausarzt aus, vereinbart einen Termin und begleitet A. – Hausarzt erstellt Diagnose und indiziert OP. – P vereinbart einen Termin in der Uniklinik und begleitet A zu den Untersuchungen. – Uniklinik bestätigt Notwendigkeit der OP. – P stellt mit A einen Antrag zur Kostenübernahme beim Sozialamt. – Nach Prüfung durch das Sozialamt und auf Nachfragen von P erklärt Sozialamt die Übernahme der Kosten. – P vereinbart mit der Uniklinik einen Termin zu den vorbereitenden Untersuchungen, besorgt einen Dolmetscher und begleitet A. – P bringt A in die Uniklinik zur stationären OP im Februar 2016. – P holt A nach OP in der Uniklinik ab und bringt ihn ins Wohnheim Pappritz. – P erkundigt sich regelmäßig nach dem Wohlbefinden des A. – P vereinbart einen Termin zur OP-Nachsorge beim Hausarzt und begleitet A. – Weiter gute Genesung!

Investition in Wissen lohnt – P weiß Bescheid

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Asylbewerberfamilie mit schulpflichtigen Kindern wohnt im Heim Pappritz. – P vereinbart Beratungstermin beim Jugendmigrationsdienst (JMD) und begleitet die Kinder. – Nach Bildungsempfehlung des JMD geht P mit den Kindern zum Termin bei der Sächsischen Bildungsagentur (SBA) mit dem Ziel der Einschulung in DAZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache). – Nach Zuweisung durch SBA vereinbart P einen Termin mit Rektor der Oberschule und begleitet die Kinder zum Aufnahmegespräch. – Einschulung der Kinder ist perfekt. – Die ersten 6 Wochen lernen sie deutsch. – Danach gehen sie in „normale“ Klassen über. – Die Kinder sprechen inzwischen sehr gut deutsch. – Weichen für die Zukunft der Kinder sind gestellt!

Flüchtling zieht in Freiheit davon – P wünscht viel Glück

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Asylbewerber (F) im Wohnheim Pappritz wird als Flüchtling anerkannt. – F sucht Arbeit und will umziehen. – P fährt F mit gesamtem Hab und Gut (2 Koffer und 1 Rucksack) zum Hauptbahnhof Dresden. – Auf der Fahrt zum Bahnhof spricht F positiv über Dresden und bedankt sich in deutscher Sprache. – F fährt per Mitfahrgelegenheit weiter zu Verwandten in andere Stadt, wird dort wohnen und Arbeit finden. – Viel Glück für die Zukunft!