Stadtkultur und Geschichte

Am Samstag, 17.09., stand für unsere Freizeitgruppe Stadtkultur und Geschichte auf dem Programm.

Viele Flüchtlinge sind mittlerweile schon über ein Jahr in Dresden, doch die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt haben sicher nur wenige bewusst wahrgenommen. So haben wir gemeinsam mit Stadtführer Matthias Kunz einen Stadtrundgang unternommen: Vom Postplatz über Zwinger, Theaterplatz und Schlossplatz zum Stallhof.

Die barocke Baulust und Pracht Augusts des Starken versetzte dann doch einige in Erstaunen, v.a. das Nymphenbad am Zwinger, das selbst für einige Dresdner Neuland war. Besonders beeindruckend waren die Bilder von Schicksalen von Flüchtlingskindern am Theaterplatz, wo erfreulicherweise zur Zeit eine Aktion zum Dialog und Verständigung läuft. Sehr gut klappte auch die Übersetzung von den Erläuterungen vom Deutschen ins Arabische durch Adel. Im Stallhof versuchten wir uns dann bildlich die Ritterturniere vorzustellen, die hier im 17.Jh. abgehalten wurden.

Anschließend stand der Besuch im Verkehrsmuseum auf dem  Plan, wo besonders die ersten Autos mit urtümlichen Antrieben und Karossen unsere Teilnehmer faszinierten. Mit einem mulmigen Gefühl sahen sich sicher auch einige die Schlauchboote in der Sonderausstellung zur Migration an und fühlten sich an das eigene Erlebte stark erinnert. Für die Kinder waren natürlich Bobbycarstrecke und Eisenbahnsteuern der Renner.

Ein gelungener Nachmittag – und mit vielen neuen Eindrücken und technischen Details im Kopf verabschiedete sich die Gruppe am Neumarkt.